Der musikalische Adventskalender 2016 – #16: Steve Lawson – Grace and Gratitude

Für den heutigen Adventskalender-Beitrag habe ich in meinen Archiven gestöbert und bin auf das Album „Grace and Gratitude“ von Steve Lawson aus dem Jahr 2004 gestoßen.

Der in Birmingham lebende Bassist/Looping-Artist (Selbstbeschreibung: “Post-Rock Ambient-Jazz-New-Age-Solo-Bass-Music”) gehört zu den fleißigsten Musikern auf Bandcamp. Seit über zehn Jahren vermarktet er sich selbst erfolgreich über das Internet und hat fast drei Dutzend Alben veröffentlicht. Die meisten davon spielte er als Solist (und Looping-Artist) ein, andere Alben entstanden mit Theo Travis, Daniel Berkman oder seiner Ehefrau, der US-amerikanischen Singer-Songwriterin Lobelia. Steve Lawson hat schon mit Bass-Ikonen wie Julie Slick und Michael Manring gejammt und trat im Vorprogramm von Level 42 und der 21st Century Schizoid Band auf. In Fachkreisen gilt er als einer der besten und kreativsten Bassisten Englands.

Sein 2004er-Album „Grace and Gratitude“ gehört zu seinen besten Produktionen. Hier schichtet er besonders kunstvoll ein Looping über das nächste und erschafft somit peu à peu „rhythmische Ambient-Soundscapes“ mit bezaubernden kleinen melodischen Einfällen.